Zukunft mit Gelassenheit
- Mathias Stricker

- 27. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Apr.
Unsere Zeit ist stark von Wandel geprägt. Wandel wird sehr verschieden, teilweise sogar gegensätzlich wahrgenommen: Den einen erscheint er als eine Bedrohung, die bekämpft werden muss. Die anderen sehen darin eine Chance für Entwicklung und neue Möglichkeiten. Für mich ist der Wandel eine Chance, die mit Augenmass verbunden sein muss. Bestehende Stärken müssen erkannt, wertgeschätzt und bewahrt werden. Kontinuität ist wichtig und verschafft Sicherheit. Gleichzeitig geht es darum, offen zu bleiben für Neues und den Mut zu haben für Veränderungen.
Wir haben die Wahl: Den Wandel gestalten – oder von ihm gestaltet werden. Ich für meinen Teil will dem Wandel nicht tatenlos gegenüberstehen, sondern ihn aktiv nutzen. Das vorliegende DBKS aktuell zeigt, dass viele von uns in diesem Sinn unterwegs sind: Sei es mit der aktualisierten Departementsbezeichnung DBKS, sei es in der Weiterentwicklung der Informatischen Bildung, der Schwerpunktfächer oder der Gesundheitsprävention, sei es beim lebenslangen Lernen. Es sind spannende Themen und ich freue mich darauf, sie mit allen Beteiligten gemeinsam weiterzuentwickeln und zu erleben, was Gutes daraus hervorgeht.
Lassen Sie uns den Wandel mit Gelassenheit und Mut begrüssen. Ich stelle mir bei Veränderungen jeweils nicht schon Berge von Problemen vor. Sondern ich versuche immer zuerst die Entwicklungschancen zu sehen und mich daran zu erfreuen. Im Wissen, dass Veränderungen Zeit, viele Gespräche und Diskussionen erfordern, erlaube ich mir immer auch eine ruhige Analyse der Situation bzw. der Challenge. So schaffen wir uns Raum, um wirken und aktiv gestalten zu können.
Viele Lehrpersonen haben schon einiges an Wandel erlebt. Immer wieder haben sie Mut gefasst und gute Lösungen entwickelt. Stellvertretend für viele formuliert Beat Beiner in seinem Porträt Folgendes: Wandel ist geprägt von Herausforderungen und bietet gleichzeitig viel Erfreuliches. Von Herzen danke ich ihm und den vielen weiteren Lehrpersonen, die sich den Veränderungen immer wieder unbeirrt stellen und dabei die Hoffnung und den Blick für das Schöne bewahren.
Zum Jahresanfang 2026 – dazu zähle ich den Februar noch – wünsche ich allen gute Gesundheit, Freude, erfüllende Erlebnisse und Begegnungen. Vor allem wünsche ich auch Zeit: Zeit für sich selbst, Zeit zum Träumen, Zeit zum Planen und Zeit zum Geniessen. Und eine gute Portion Gelassenheit.
DBKS aktuell 1/26 DBKS_aktuell_1_26.pdf




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