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Gute bis sehr gute Leistungen in der PISA-Studie 2025 – der Handlungsbedarf bleibt

Autorenbild: Mathias Stricker
Mathias Stricker
25. Sept.
2 Min. Lesezeit

PISA bewegt – auch Sie?


Fünfzehnjährige Jugendliche in der Schweiz schneiden in den vier Kompetenzbereichen Mathematik, Lesen, Naturwissenschaften und modellbasiertes Problemlösen im internationalen Vergleich erneut gut bis sehr gut ab. Die Schweiz liegt in allen getesteten Kompetenzen signifikant über dem OECD Durchschnitt und gehört weiterhin zu den leistungsstärksten Ländern.


An der aktuellen Studie beteiligten sich rund 7’600 Jugendliche aus 275 Schweizer Schulen. Die Ergebnisse fliessen in das nationale Bildungsmonitoring ein und werden alle vier Jahre im Bildungsbericht zusammengeführt.


Die Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz bewegen sich auf einem hohen Niveau:

• Modellbasiertes Problemlösen: Ein starkes Ergebnis im erstmals erhobenen Bereich mit 520 Punkten (OECD Durchschnitt: 500).

• Naturwissenschaften: Sehr gutes Resultat mit 501 Punkten (OECD Durchschnitt: 482). Das Leis tungsniveau blieb über die letzten zehn Jahre stabil.

• Mathematik: Hervorragende 499 Punkte (OECD Durchschnitt: 463), die nur von drei OECD Ländern übertroffen werden.

• Lesen: Mit 470 Punkten ebenfalls signifikant über dem OECD Durchschnitt (461).


Die langfristige Entwicklung an Schweizer Schulen zeigt folgendes Bild: Während die Leistungen in den Naturwissenschaften stabil bleiben, sinken die Leistungen in Mathematik und im Lesen tendenziell. Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich auch im OECD Durchschnitt.


Eine grosse Herausforderung bleibt das Erreichen der Mindestkompetenzniveaus in den einzelnen Kompetenzbereichen. In der Schweiz zeigen sich zwar keine Geschlechterunterschiede, von grosser Bedeutung sind hingegen die soziale Herkunft, die zu Hause gesprochene Sprache und der Migrationshintergrund. Insbesondere Jugendliche aus dem untersten Viertel der sozialen Herkunft erzielen signifikant tiefere Leistungen. Dies verdeutlicht, dass soziale und sprachliche Voraussetzungen den Bildungserfolg stark beeinflussen.


Daraus lassen sich folgende Handlungsfelder ableiten:

• Konsequente frühe Sprachförderung

• Multiprofessionelle Teams in den Volksschulen

• Stärkung der Grundkompetenzen

• Ausbau von Tagesstrukturen


Die Schweiz behauptet sich auf hohem Niveau, doch um diese starke Position langfristig zu sichern und echte Chancengerechtigkeit zu schaffen, braucht es nun entschlossenes und gezieltes Handeln.


Lassen Sie es uns gemeinsam anpacken!



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© Mathias Stricker 2023

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