Standpunkte Schulblatt

Kinder sollten etwas Einzigartiges lernen

Kinder sollten etwas Einzigartiges lernen

Der CEO des größten Handelskonzerns der Welt "Alibaba" Jack Ma wurde auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos gefragt, wie er zum Thema Bildung stehe. Ma antwortete: „Ändern wir nicht, wie wir unterrichten, dann haben wir in 30 Jahren große Probleme.“ Er begründete seine Aussage mit der Digitalisierung, die bis 2030 bis zu 800 Millionen Berufe vernichten könnte. „Wir können Kindern nicht beibringen, mit Maschinen zu konkurrieren.“ Weiter führte Ma aus, dass die Art, wie wir lehren, die Dinge, die wir unsern Kindern beibringen, aus den letzten 200 Jahren stammen. Für die Zukunft gleiche das aber einer Bankrotterklärung. Ma sprach sich dafür aus, dass Kinder etwas lernen sollen, was Maschinen niemals können und was sie von diesen unterscheidet - auch in Zukunft. Als Beispiele nannte er “Werte, Überzeugung, unabhängiges Denken, Teamwork, Mitgefühl“ – Dinge, die nicht durch reines Wissen vermittelt werden. „Alles was wir lehren, muss unterschiedlich von Maschinen sein, damit diese die Kinder nicht einholen. “ Mit Fächern wie Sport, Musik und den Künsten könne man sicherstellen, dass Menschen anders sind.

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Passepartout wegen Lehrmittel auf dem Prüfstein

Passepartout wegen Lehrmittel auf dem Prüfstein

Die „Tausend Crèmeschnitten“ also das Französischlehrmittel Mille feuilles ist im Kanton Solothurn jetzt genau sieben Jahre im Einsatz. Das bedeutet, dass die Lehrpersonen in der Primarschule in der Regel Erfahrungen mit zwei bis drei Klassenzügen damit gesammelt haben. An Austauschtreffen der Primarlehrpersonen ist die Motivation für die Fremdsprachen Französisch und Englisch spürbar, das Engagement für die Fremdsprachen ist gross. Die Lehrpersonen stellen fest, dass sie die Lehrmittel nach mehreren Durchgängen immer besser einsetzen können und erkennen deren Mehrwert, insbesondere die Mehrsprachendidaktik mit dem Ziel, dass die Sprache in erster Linie der Verständigung dienen soll.

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La Suisse existe! Sprachgrenzen sollen zu Sprachbrücken werden

La Suisse existe! Sprachgrenzen sollen zu Sprachbrücken werden

In der Schweiz loben wir uns für die vier Landessprachen und werden dafür von aller Welt bewundert. Ich bedaure aber, dass unser Land keine massiven Anstrengungen unternimmt, den Austausch und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Wo ist der bundesrätliche Appell an die Grosskonzerne, jeden Auszubildenden in das andere Sprachgebiet zu schicken? Oder der Appell an die SRG, vermehrt nationale Sendungen zu kreieren, in welchen auf spielerische Art die Mehrsprachigkeit gepflegt wird. Wo bleiben Zuschüsse an zweisprachige Zeitungen? Wo bleibt das forcierte Austauschprogramm für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer?

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Die Schule ist heute besser, als sie gestern war

Die Schule ist heute besser, als sie gestern war

Die Schule gerät immer wieder unter Druck, Pardon, in den politischen Fokus. Schnell heisst es, früher sei alles besser gewesen, hätten die Kinder und Jugendlichen noch etwas gelernt. Mit Rezepten von früher soll die Schule dann wieder aufs Gleis gebracht werden. Ist dem so, dass heute nichts mehr gut ist?

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KÜRZLICHE POSTS

Übernahme Präsidium Verband Lehrerinnen und Lehrer

4. August 2019 - 21:30

Wie bereits angekündigt, ist Mathias Stricker der Nachfolger von Dagmar Rösler. Rösler ist seit diesem Monat die Präsidentin des Schweizerischen Dachverbandes d...

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Klimaschutz steht bei WWF Solothurn im Zentrum

12. Mai 2019 - 23:00

Anlässlich der Mitgliederversammlung bei Tischlein Deck dich und Pro Work in Grenchen konnte der Vorstand gleich drei neue Mitglieder begrüssen: Mathias Stricke...

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